Trüffel:
Sag niemals Pilz…
Die Trüffel ist ein knolliger, meist unterirdisch wachsender Pilz. Im engsten Sinne handelt es sich um die Gattung Tuber, zu der einige der teuersten und kulinarisch wertvollsten Pilze gehören.
Historisches
Im Mittelalter galt Trüffel als
Inbegriff der Sünde. In der Renaissance durften Trüffel auf keiner vornehmen Tafel fehlen. Die
afrikanische Trüffel erfreute sich früher auch im Orient großer Beliebtheit. Ganze Kamelladungen sollen im 19. Jahrhundert in die Städte Syriens transportiert worden sein...
Wer suchet, der findet
Früher wurden Trüffel mit
Trüffelschweinen gesucht. Das passiert heute jedoch nur noch für Touristen, da die Schweine beim Ausgraben im Allgemeinen großen Schaden an den Wurzelspitzen anrichten. Die am meisten genutzte Art, Trüffel zu suchen, geschieht mit speziell abgerichteten
Trüffelhunden. Auch die
Trüffelfliege orientiert sich am Geruch von Trüffeln und nutzt entsprechende Stellen zur Eiablage, was z. B. von Trüffelsuchern in England, aber auch in Frankreich, teilweise zum Auffinden von Trüffeln genutzt wird.
Stolzer Preis
Die Trüffel ist der teuerste Speisepilz: ein Kilogramm weiße Trüffel kostet bis zu 9.000 Euro, in Japan bis 15.000 Euro.
Vielfalt
Die schwarzen Sommertrüffel sind wesentlich günstiger als die Wintertrüffel. Vom Mai bis August mit hellem Fruchtfleisch und dunkler Schale. Von September bis April mit dunklerem Fruchtfleisch und dunkler Schale. Die weiße Alba Trüffel ist die Königin aller Trüffelarten. Die lateinische Bezeichnung lautet Tuber magnatum pico.
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